Archiv für April 2010

Frühlingsfest der NaJu


Am gestrigen Sonntag waren wir auf dem Frühlings- und Jubiläumsfest der Naturschutzjugend Essen-Mülheim vertreten. Unter einem aufgebauten Jurtendach haben wir mit den jüngeren Besuchern des Festes am Feuer Stockbrot gebacken.
Wer wollte, konnte außerdem seinen Brotstock selbst schnitzen und auch wenn manche Mutter dabei sehr kritisch zusah, ging es dabei natürlich ganz verletzungsfrei zu ;)
Für die älteren Festgäste hatten wir einen Infostand mit Fotos, Spendenglas und Apfelmarmelade im Angebot. Es war ein sehr schönes Fest mit vielen netten Gesprächen und manch kleiner Maus, die trotz tränender Augen fast den ganzen Tag bei uns am Feuer verbrachte.
Dem WAZ-Fotografen gefiel’s auch – wir waren das Aufmacherbild der Stadtteilzeitung!

Essen auf Rädern



Dies ist die internetfähige Kurzfassung unseres Fahrtenberichtes. Die vier Seiten starke Langfassung erscheint voraussichtlich in der nächsten Ausgabe der Freischar-ZEITUNG.

Endlich Osterferien – endlich wieder auf Fahrt!
Traditionsgemäß griffen wir zu Ostern zu einem alternativen Fortbewegungsmittel, dieses Mal fiel die Wahl auf das Fahrrad. Außerdem wollten wir unser neues GPS-Gerät ausprobieren und während unserer Tour fleißig Geocachen gehen. Da wir mit dem Rhein schon zu Fuß gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir ihn diesmal per Drahtesel „bezwingen“.
Ostermontag ging es los: Fahrräder auf Personen verteilen, Gepäck auf Fahrräder verteilen, Fahrräder auf Hänger verteilen, Personen auf Auto verteilen usw. Autos und Hänger stellten wir bei der Ingelheimer Freischar unter und machten uns auf den Weg nach Norden.

Erste Etappe
Am Binger Mäuseturm dann unser erster Geocache: Die Laterne, an die klitzeklein und klammheimlich die Koordinaten geschrieben waren, fanden wir noch – das Finale blieb uns aber leider verborgen. Dafür war der zugehörige Park sehr schön und lud u.a. zu einer Portion Schach ein. Ganz in der Nähe fanden wir dann auch gleich einen Schlafplatz wo wir unsere Kohte aufschlugen und den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Diejenigen unter uns, denen die Nacht zu kalt war, nutzten die frühen Morgenstunden zum Aufwärmen, Brötche holen und geocachen, während der Rest gemütlich ausschlief.
Die weitere Streckenführung war denkbar einfach – immer den Rhein entlang, vorbei an Burgen, Schlössern, Ruinen und, ach ja, Burgen. Schwierig war es zwischenzeitlich nur, wenn wir den Radweg verlassen wollten, da wir für weite Strecken zwischen Rhein und Bahnlinie gefangen waren. Auf diese Art und Weise entgingen uns leider auch einige, der vorher sorgsam herausgesuchten Geocaches – so nah und doch so fern…
Gegen Mittag nutzten wir in Niederheimbach die Möglichkeit zur Schatzsuche im „Märchenhain“ und bespaßten die Dorfjugend mit Twister.
Die Loreley am gegenüberliegenden Ufer und den dazugehörigen Cache nahmen wir quasi im Vorbeiflug mit und machten erst St. Goar wieder ordentlich Pause für einen spätnachmittäglichen Imbiss. Hier kreierte quassel auch das Erdbeer-Tomatenmark-Brot, das fortan in keinem Gourmettempel mehr fehlen sollte.
Die anschließende Suche nach einem Schlafplatz gestaltete sich zunächst schwierig, die Bahnlinie war zwar mittlerweile im Berg verschwunden, wir dafür immer noch zwischen Rhein und Straße eingeklemmt. Links und rechts des Rheins türmte sich das Rheinische Schiefergebirge und wo es auch nur etwas flacher wird, macht der Mensch sich breit.
Erst in Bad Salzig bot sich die nächste Gelegenheit, zehn Personen vor menschlichem Blick geschützt für eine Nacht unterzubringen: Unterhalb der Kai-Mauer, direkt am Rhein. Gegen Ruhestörungs-Argumente griffen wir zum Praxistest: Unten eine kleine Singegruppe, oben die Schallmessgruppe, die schließlich grünes Licht gab – wir verbrachten einen wundervollen Abend mit Treibholzfeuer und Schiffverkehr.
Boppard war für Klo und Füshtück mit Aussicht gut, in Rhens machten wir dann was länger Pause: Fahrrad flicken, Wetter und Wasser genießen. Außerdem deckten wir uns bei einem namhaften Textildiskont mit Fleece-Decken und beim örtlichen Multi-Cache mit frischem Quellwasser ein.

Berge und der Koblenzer Stadtforst bei Nacht
Als nächstes hatten wir einen Nachtcache anvisiert und wandten unsere Pferde daher landeinwärts. Es wurde eine Bergetappe par excellence, hier zeigte sich, wer wirklich Kondition hatte. Oder ein Scheiß Fahrrad. Oder einen Anhänger dabei. Aber bekanntlich gilt ja: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Zwischendurch brach der Fahrradanhänger entzwei, konnte aber dank den Pit-Stop-Brüdern geflickt werden.
Nach dem Abendessen machten wir uns mit Taschenlampen bewaffnet auf, den Pfad durch den Wald zu finden. So verbrachten wir die Nacht zunächst damit, drei Stunden durch den von Xynthia verwüsteten Koblenzer Stadtwald zu stolpern, um gegen 2h entnervt aufzugeben. Der anschließende Singeabend wurde kurz von der Polizei unterbrochen, da „ein Verkehrsteilnehmer ein Feuer gemeldet“ hatte. Die beiden Beamten, die deshalb um 3.30h noch ausrücken mussten, möchten wir herzlich grüßen!

Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist
Am nächsten Morgen ging es runter ins Koblenzer Loch. So konnten wir alle noch einmal die Höchstgeschwindigkeit in unseren Tachos und anderen Geräten ordentlich raufsetzen. Koblenz selbst war immerhin gut zum Einkaufen, Fahrräder flicken und einem ausgiebigen Frühstück auf dem Bahnhofsvorplatz. St. Sebastian war schließlich die letzte Station, da der Anhänger dort endgültig zusammenbrach. Es folgte ein weiterer traumhafter Abend am Rheinufer. Einzig lumbricus machte auch Bekanntschaft mit dem Rhein selbst, nämlich als wir ihn zur Taufe mit vereinten Kräften dort hineintauchten.
Am nächsten Morgen wurden fluggs die Autos ertrampt und wir konnten müde und glücklich den Heimweg in die Kulturhauptstadt antreten.

Einladung zum KUMPELTAG!


Kumpeltag die Zweite!
Auch in diesem Jahr sind Freunde, Kollegen, Verwandte, Nachbarn und Interessierte herzlich wieder zum Kumpeltag eingeladen.
Am 09. Mai besteht von 13-18h die Möglichkeit, den Fortgang unserer Arbeiten zu bestaunen, sich über unsere Jugendarbeit zu informieren oder einfach bei Kaffee und Kuchen nett zu plaudern.
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen! :)

Aktuelle Terminliste

MO, 19.04. 19h Probe Singekreis. Mit Fotoshooting!!

SA, 24.04. ab 10h Arbeitseinsatz im Garten. Thema: Holz & Beete

SO, 25.04. ab 11h Frühlingsfest der NaJu. Wir bauen eine Jurte auf und machen Stockbrot. Je mehr mitmachen, desto kürzer werden die Schichten!

MO, 26.04. 19h Letzte reguläre Probe für Ottenstein!

WE 30.04. – 01.05. Ottenstein, harhar.

SA, 08.05. ab 10h Arbeitseinsatz im Garten. Letzte Gelegenheit vorm Kumpeltag!

SO, 09.05. ab 12h Kumpeltag.

Wir gehen wieder auf Fahrt…


Endlich, nach Wochen intensiver Maloche im Garten haben wir uns alle redlich Urlaub verdient.
Wer in der nächsten Woche nichts zu tun hat – wir sind entlang des Rheins zwischen Bingen und Köln zu finden…