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Tote Hose oder wie?!

Nix los hier irgendwie?!
Eigentlich passiert nach wie vor eine ganze Menge, nur fand es wohl niemand mitteilenswert, und nach Herbstlager, Kapitel, Bundesversammlung und Weihnachtsfeier war auf einmal schon 2011 mit Schneegrillen und dann plötzlich Frühjahr – huch!
Aber wir sind natürlich fleißig wie die Bienchen, machen zur Zeit viele sporthaltige Gruppenstunden (damit der Winterspeck endlich weggeht), bereiten uns aufs Pfingstlager vor (wir wollen ja wieder ein Café anbieten) und es hat sich eine kleine Truppe gefunden, die außerdem noch emsig probt für das Sängerfest des Zugvogel in Dümpelfeld.
Die leere Homepage täuscht also.
Internet: 0
Real life: 1

999!

999 Besucher schon! :)

Wer wird der 1.000ste Besucher unserer kleinen, feinen Homepage sein?

DU?

Zur Feier loben wir hiermit kurzfristig einen Preis aus!
Einfach einen Screenshot machen und an uns schicken…

Palindrom des Monats

Generation Zukunft

„Generation Zukunft“ heißt eine Aktion, die zur Zeit u.a. vom Landesjugendring NRW durchgeführt wird. Dabei gestalten Jugendliche lebensgroße Sperrholzfiguren zu für sie relevanten Themenbereichen, um ihre Bedürfnisse mehr ins Bewusstsein von Öffentlichkeit und Politik zu rücken.
Die Kampagne greift die Themenbereiche der Kinder- und Jugendarbeit auf, die in den kommenden Jahren in
den Fokus gestellt werden sollen. Dazu gehören die Handlungsfelder Bildung, Ausbildung und Arbeit,
Mitbestimmung und ehrenamtliches Engagement, Integration und soziale Gerechtigkeit sowie die Förderung
kultureller Jugendarbeit.
Mit dem Aufruf zu Mitmachaktionen im Web und vor Ort sind mehr als 2 Millionen Jugendliche und junge Men-
schen zwischen 12 und 27 Jahren eingeladen, sich in den kommenden Wochen mit ihren persönlichen Zukunfts-
chancen auseinanderzusetzen und ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen zur Verwirklichung ihrer Lebens-
pläne auf kreative Weise zum Ausdruck zu bringen.

Mehr Informationen zur landesweiten Aktion unter
generation-zukunft-nrw.de

Und wir machen mit! Hier sind unsere Ergebnisse:

Mach mit, misch Dich ein! Jeder kann mitmachen, unter Mitmachen im Web könnt Ihr selber Stellung nehmen!

Gedicht des Monats

September-Morgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

Eduard Mörike (1804-1875)

Sommerpause


Der Sommer gehört der Fahrt, wird sind dann mal weg… ;)

Bauhütte

Der Frühling ist vorbei, Blumen und Gemüse wachsen und gedeihen und wir suchen neue Arbeitsfelder. So sprießen dieser Tage bei uns die Baustellen, bei denen für jeden was dabei ist.
Die erste Aktion ist bereits gelungen: Ein „brandneuer“ Zaun grenzt „unser“ Grundstück zur Trasse hin ab und hält hoffentlich nächtliche Überraschungsgäste von weiteren Besuchen ab. Daraus ergibt sich allerdings ein kleines Problem, aus dem sich direkt das nächste Projekt ergibt: Es braucht ein Tor, damit man nicht über Büsche und Umwege zur Trasse kommt.
Auf den Weg zur Trasse soll in Zukunft auch eine Treppe führen, welche die bisherige Wand zwischen Werkstatt und Wassertank ersetzt. Die Wand ist größtenteils herunter gerissen, der Schutt bald entsorgt; nun wird es Zeit für die fleißigen Maurer.
Neben diesen kleinen Verschönerungen gibt es allerdings auch dringende Renovierungsarbeiten, für die sich zum Glück schon fachkundige Hilfe angeboten hat. So mangelt es nicht an Plänen, wie genau der Küchenboden neu gemacht werden kann, oder der schiefe Kamin gerichtet werden könnte. Das einzige Problem ist es, einen Termin zu finden, da die Arbeiten doch mehr Zeit als eine Gruppenstunde benötigen werden.
Weiterhin dürfen wir einen neuen Bewohner im Garten begrüßen. Nein, wir haben uns trotz aller Spekulationen weder Enten noch Kaninchen angeschafft, sondern eine neuen Sitzbank aus Holz für die Küche. Die ältere Dame muss nur noch geleimt und montiert werden.
Fleißige Holzbastler können sich auch kreativ austoben bei dem Puzzle-Spiel, wie man aus unseren Holzresten einen großen, dichten, praktischen Kompostkasten zimmert. Als natürlichste (und billigste) Methode an gute Erde heran zu kommen, soll der Komposthaufen Marke Eigenbau in Zukunft zur Trasse hin die Passanten mit frischen Frühlingsduften beglücken. Vielleicht hält er dann ja auch Einbrecher ab…

Kumpeltag

Muttertag, Wahl-Sonntag in NRW und der erste schöne Sonnentag seit langem – der zweite Kumpeltag musste am 09.Mai mit viel Konkurrenz kämpfen.
Umso mehr freuten wir uns über die Gäste, die dennoch den Weg zu uns fanden. In diesem Jahr konnten wir auch einige spontane Gäste aus der Nachbarschaft begrüßen, die die Gelegenheit nutzten, sich unser Grundstück einmal aus der Nähe anzusehen und sich über unsere Arbeit zu informieren. Wie schon im Letzten Jahr konnte man sich dabei Grillgut, Salate und Kuchen schmecken lassen, sein Geschick im Dosen-Schießen unter Beweis stellen und bei der Tombola diverse Preise absahnen. Außerdem wurden wieder einige Baupatenschaften übernommen.
Wir danken allen Anwesenden für Ihr Kommen und verweisen alle anderen auf unsere „Unterstützen“-Seite :)

Ottenstein

Nach gefühlten zehn Jahren Pause hieß es am 1. Mai zum wirklich allerletzten Mal „Auf nach Döhmern“. Mit einem 8 Mann starken Joint Venture aus Drachenreitern und Wolpertingern stellten wir uns beim Sängerfest des Zugvogel der Konkurrenz anderer Gruppen und der Bewertung der Jury. Bauliche Gegebenheiten und ein paar kleine Schnitzer sorgten letzendlich dafür, dass „dabei sein ist alles“ gelten musste, was unserem Spaß am Auftritt und der Anerkennung des Publikums jedoch keinen Abbruch tat. Im Anschluss wurde bis in die frühen Morgenstunden kräftig gesungen und gefeiert.
Wir sind gespannt, wie das Sängerfest in Zukunft aussehen mag…

Frühlingsfest der NaJu


Am gestrigen Sonntag waren wir auf dem Frühlings- und Jubiläumsfest der Naturschutzjugend Essen-Mülheim vertreten. Unter einem aufgebauten Jurtendach haben wir mit den jüngeren Besuchern des Festes am Feuer Stockbrot gebacken.
Wer wollte, konnte außerdem seinen Brotstock selbst schnitzen und auch wenn manche Mutter dabei sehr kritisch zusah, ging es dabei natürlich ganz verletzungsfrei zu ;)
Für die älteren Festgäste hatten wir einen Infostand mit Fotos, Spendenglas und Apfelmarmelade im Angebot. Es war ein sehr schönes Fest mit vielen netten Gesprächen und manch kleiner Maus, die trotz tränender Augen fast den ganzen Tag bei uns am Feuer verbrachte.
Dem WAZ-Fotografen gefiel’s auch – wir waren das Aufmacherbild der Stadtteilzeitung!

Essen auf Rädern



Dies ist die internetfähige Kurzfassung unseres Fahrtenberichtes. Die vier Seiten starke Langfassung erscheint voraussichtlich in der nächsten Ausgabe der Freischar-ZEITUNG.

Endlich Osterferien – endlich wieder auf Fahrt!
Traditionsgemäß griffen wir zu Ostern zu einem alternativen Fortbewegungsmittel, dieses Mal fiel die Wahl auf das Fahrrad. Außerdem wollten wir unser neues GPS-Gerät ausprobieren und während unserer Tour fleißig Geocachen gehen. Da wir mit dem Rhein schon zu Fuß gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir ihn diesmal per Drahtesel „bezwingen“.
Ostermontag ging es los: Fahrräder auf Personen verteilen, Gepäck auf Fahrräder verteilen, Fahrräder auf Hänger verteilen, Personen auf Auto verteilen usw. Autos und Hänger stellten wir bei der Ingelheimer Freischar unter und machten uns auf den Weg nach Norden.

Erste Etappe
Am Binger Mäuseturm dann unser erster Geocache: Die Laterne, an die klitzeklein und klammheimlich die Koordinaten geschrieben waren, fanden wir noch – das Finale blieb uns aber leider verborgen. Dafür war der zugehörige Park sehr schön und lud u.a. zu einer Portion Schach ein. Ganz in der Nähe fanden wir dann auch gleich einen Schlafplatz wo wir unsere Kohte aufschlugen und den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Diejenigen unter uns, denen die Nacht zu kalt war, nutzten die frühen Morgenstunden zum Aufwärmen, Brötche holen und geocachen, während der Rest gemütlich ausschlief.
Die weitere Streckenführung war denkbar einfach – immer den Rhein entlang, vorbei an Burgen, Schlössern, Ruinen und, ach ja, Burgen. Schwierig war es zwischenzeitlich nur, wenn wir den Radweg verlassen wollten, da wir für weite Strecken zwischen Rhein und Bahnlinie gefangen waren. Auf diese Art und Weise entgingen uns leider auch einige, der vorher sorgsam herausgesuchten Geocaches – so nah und doch so fern…
Gegen Mittag nutzten wir in Niederheimbach die Möglichkeit zur Schatzsuche im „Märchenhain“ und bespaßten die Dorfjugend mit Twister.
Die Loreley am gegenüberliegenden Ufer und den dazugehörigen Cache nahmen wir quasi im Vorbeiflug mit und machten erst St. Goar wieder ordentlich Pause für einen spätnachmittäglichen Imbiss. Hier kreierte quassel auch das Erdbeer-Tomatenmark-Brot, das fortan in keinem Gourmettempel mehr fehlen sollte.
Die anschließende Suche nach einem Schlafplatz gestaltete sich zunächst schwierig, die Bahnlinie war zwar mittlerweile im Berg verschwunden, wir dafür immer noch zwischen Rhein und Straße eingeklemmt. Links und rechts des Rheins türmte sich das Rheinische Schiefergebirge und wo es auch nur etwas flacher wird, macht der Mensch sich breit.
Erst in Bad Salzig bot sich die nächste Gelegenheit, zehn Personen vor menschlichem Blick geschützt für eine Nacht unterzubringen: Unterhalb der Kai-Mauer, direkt am Rhein. Gegen Ruhestörungs-Argumente griffen wir zum Praxistest: Unten eine kleine Singegruppe, oben die Schallmessgruppe, die schließlich grünes Licht gab – wir verbrachten einen wundervollen Abend mit Treibholzfeuer und Schiffverkehr.
Boppard war für Klo und Füshtück mit Aussicht gut, in Rhens machten wir dann was länger Pause: Fahrrad flicken, Wetter und Wasser genießen. Außerdem deckten wir uns bei einem namhaften Textildiskont mit Fleece-Decken und beim örtlichen Multi-Cache mit frischem Quellwasser ein.

Berge und der Koblenzer Stadtforst bei Nacht
Als nächstes hatten wir einen Nachtcache anvisiert und wandten unsere Pferde daher landeinwärts. Es wurde eine Bergetappe par excellence, hier zeigte sich, wer wirklich Kondition hatte. Oder ein Scheiß Fahrrad. Oder einen Anhänger dabei. Aber bekanntlich gilt ja: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Zwischendurch brach der Fahrradanhänger entzwei, konnte aber dank den Pit-Stop-Brüdern geflickt werden.
Nach dem Abendessen machten wir uns mit Taschenlampen bewaffnet auf, den Pfad durch den Wald zu finden. So verbrachten wir die Nacht zunächst damit, drei Stunden durch den von Xynthia verwüsteten Koblenzer Stadtwald zu stolpern, um gegen 2h entnervt aufzugeben. Der anschließende Singeabend wurde kurz von der Polizei unterbrochen, da „ein Verkehrsteilnehmer ein Feuer gemeldet“ hatte. Die beiden Beamten, die deshalb um 3.30h noch ausrücken mussten, möchten wir herzlich grüßen!

Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist
Am nächsten Morgen ging es runter ins Koblenzer Loch. So konnten wir alle noch einmal die Höchstgeschwindigkeit in unseren Tachos und anderen Geräten ordentlich raufsetzen. Koblenz selbst war immerhin gut zum Einkaufen, Fahrräder flicken und einem ausgiebigen Frühstück auf dem Bahnhofsvorplatz. St. Sebastian war schließlich die letzte Station, da der Anhänger dort endgültig zusammenbrach. Es folgte ein weiterer traumhafter Abend am Rheinufer. Einzig lumbricus machte auch Bekanntschaft mit dem Rhein selbst, nämlich als wir ihn zur Taufe mit vereinten Kräften dort hineintauchten.
Am nächsten Morgen wurden fluggs die Autos ertrampt und wir konnten müde und glücklich den Heimweg in die Kulturhauptstadt antreten.

Einladung zum KUMPELTAG!


Kumpeltag die Zweite!
Auch in diesem Jahr sind Freunde, Kollegen, Verwandte, Nachbarn und Interessierte herzlich wieder zum Kumpeltag eingeladen.
Am 09. Mai besteht von 13-18h die Möglichkeit, den Fortgang unserer Arbeiten zu bestaunen, sich über unsere Jugendarbeit zu informieren oder einfach bei Kaffee und Kuchen nett zu plaudern.
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen! :)

Aktuelle Terminliste

MO, 19.04. 19h Probe Singekreis. Mit Fotoshooting!!

SA, 24.04. ab 10h Arbeitseinsatz im Garten. Thema: Holz & Beete

SO, 25.04. ab 11h Frühlingsfest der NaJu. Wir bauen eine Jurte auf und machen Stockbrot. Je mehr mitmachen, desto kürzer werden die Schichten!

MO, 26.04. 19h Letzte reguläre Probe für Ottenstein!

WE 30.04. – 01.05. Ottenstein, harhar.

SA, 08.05. ab 10h Arbeitseinsatz im Garten. Letzte Gelegenheit vorm Kumpeltag!

SO, 09.05. ab 12h Kumpeltag.

Wir gehen wieder auf Fahrt…


Endlich, nach Wochen intensiver Maloche im Garten haben wir uns alle redlich Urlaub verdient.
Wer in der nächsten Woche nichts zu tun hat – wir sind entlang des Rheins zwischen Bingen und Köln zu finden…

Aktionstag 20. März

SA, 20. März 2010
Und schon wieder ein erfolgreicher Aktionstag:

Teil 1: Fünf Stunden Gartenarbeit
Das Ergebnis:

  • Eine großzügige Brennholzspende ausgeladen und im Garten verstaut
  • Zwei weitere Tümpel (bzw. Schlammlöcher) trockengelegt, so haben wir ein ganzes Beet gewonnen
  • Die Werkstatt hat ein eues Riesenregal zum Verstauen von Werkzeug und Material, damit in Zukunft alles seinen festen und übersichtlichen Platz hat
  • Es blüht wieder bei uns – eine ganze Kolonie Schneeglöckchen und Krokusse hat bei uns ihr neues Zuhause gefunden
  • Erste Begradigungsarbeiten wurden durchgeführt, die Bahnschwellen im Eingangsbereich wurden neu gerichtet und befestigt, einzelne Beetbegrenzungen sollen folgen

Teil 2: Kreativ-Tag
Der nachmittägliche Kreativtag der Älteren wurde von uns vor allem von denjenigen, die im Februar nicht konnten dazu genutzt, weitere Baretts zu nähen, Töpfern und kreatives Gestalten waren auch möglich.

Teil 3: Singeabend
Als am Abend endlich auch das letzte Barett fertig war, zog eine kleine Feiergemeinde wieder um in den Garten für einen bezaubernden Singeabend, der bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

Der nächste Arbeitseinsatz ist vorgesehen für den 27. März.